Christina Fuchs Die in München geborene Musikerin Christina Fuchs arbeitet seit 1987 als Saxofonistin, Klarinettistin und Komponistin in verschiedensten Formationen der Neuen bzw. improvisierten Musik und des Jazz.
In Leitungsfunktion arbeitete sie mit der NDR und der WDR Big Band, lange Jahre mit dem United Women’s Orchestra und dem Christina Fuchs | Soundscapes Orchestra. Als Saxofonistin und Klarinettistin ist sie federführend für ihre Ensembles “No Tango Quartet”, “No Tango & Strings”, „Flux”, “KontraSax” und im Musikerkollektiv SONIQ. Christina Fuchs erhielt nationale und internationale KomponistInnenpreise wie den WDR Jazzpreis, den Julius Hemphill Composition Award for Large Ensemble/ USA, den Internationalen Kompositionspreis „Scrivere in Jazz“ Italien/Sardegna und den Kompositionspreis des Seattle Women’s Jazz Orchestra/ 5th Annual Composition Contest/USA. 2019 wurde sie nominiert für das Finale des „Neuen deutschen Jazzpreises“, Komposition. Aktuell erschien ihre CD „Newton’s Cradle“ mit der WDR Big Band Cologne.

 

 

Caroline Thon Die in Köln geborene Saxofonistin und Komponistin Caroline Thon bewegt sich im Grenzbereich zwischen modernem Jazz und zeitgenössischer Musik. Nach dem Abschluss ihres klassischen Studiums verbrachte sie ein Jahr am Berklee College of Music (Boston/USA) und begann im April 1999 Komposition/Arrangement an der Musikhochschule Köln zu studieren, wo sie im Jahre 2002 ein Diplom als Jazz-Komponistin und einen weiteren als Jazz- Saxofonistin im Jahr darauf erhielt. Zusätzlich absolvierte sie Masterclasses bei Dave Liebman, Hal Crook und Dick Oatts. Entsprechend ihrer vielschichtigen Ausbildung erhielt sie einen Kompositionsauftrag des „europäischen Musikfestivals Stuttgart“ zur Bearbeitung der „Kunst der Fuge“, vertonte Gedichte für die „Else Lasker-Schüler-Gesellschaft in Wuppertal“ und gründete das hochkarätig besetztes Jazz-Quintett „Patchwork“ und ihre eigene Big Band, das „Thoneline Orchestra“. Sowohl als Musikerin als auch als Komponistin erhielt sie mehrere Preise wie den „Jazz Hoilaart /Niederlande“ oder mit der Formation „Eurasians Unity“ den Ruth-Hauptpreis des TFF-Rudolstadt. Mit dieser Formation veröffentlichte sie im Juni 2018 die CD „Eurasians Unity“ bei dem renommierten Label ENJA.

 

 

"Seit langem gilt Roger Hanschel als Vertreter eines Saxophonspiels, das, ausgehend vom Jazz, sich weit über die eigenen Genregrenzen hinaus entwickelte. Sein warmer und klarer Ton, sein Verständnis für komplexe Rhythmen und schließlich seine eigenen Kompositionen führten dazu, daß man mit der Musik von Roger Hanschel inzwischen eine deutliche Vorstellung verbindet. Wie kaum ein anderer vermag er es, sich zu anderen Musikgattungen hin zu bewegen, ohne dabei in oberflächliche Attitüden abzugleiten, wie es beim sogenannten Cross-Over oft der Fall ist. Seine musikalischen Bewegungen setzen tiefer an und sind dabei zugleich natürlicher." (Emmerich Hörmann)

 

 

"Wenn Filippa Gojo singt, ist sofort eine erstaunliche Klarheit im Raum, und das liegt nicht daran, dass sie uns mit etwas Wohlvertrautem entgegen kommt. Ihr warmes, dunkel getöntes Timbre strahlt, bei aller Beweglichkeit der Stimmführung, Ruhe aus und fordert Konzentration, die sie belohnt mit überraschenden Text-Charakteren, Silben, Rhythmen und Intervallsprüngen.“ (Hans-Jürgen Linke)
Als ihr Jazzgesang-Studium sie von ihrer Heimatstadt Bregenz an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln führte, war sie nach kurzer Zeit schon mit deutschen Jazz-Größen und renommierten Klangkörpern wie der WDR Bigband, sowie ihrem eigenen Quartett mitten im Geschehen.
Nach ihrem Diplomabschluss in Jazzgesang, machte Filippa Gojo ihren Master ebenfalls in ihrer Wahlheimat. 2014 wurde sie mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium, ausgezeichnet, 2015 erhielt sie mit ihrem “Filippa Gojo Quartett” sowohl den Bandpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises, als auch den Solistenpreis. 
Seit einigen Jahren unterrichtet Filippa Gojo als Dozentin für Jazzgesang an der Musikhochschule Freiburg.

 

 

Christian Mehler, geboren im Südwesten Deutschlands, ist ein junger Jazz-Trompeter und Flügelhornist und trat bereits in der Carnegie Hall in New York auf und war Gastsolist bei der WDR Big Band Köln. Nach Abschluss seines Bachelor-Studiums in Köln, wohnte Mehler für zwei Jahre in New York City, wo er 2019 seinen Master of Music an der Manhattan School of Music erhielt. Zu seinen Lehrern gehörten u.a. Matthias Bergmann, Andreas Haderer, Ingrid Jensen, Phil Markowitz, Scott Wendholt und Jim McNeely.

 

 

Theresia Philipp ist ein fester Bestandteil der jungen deutschen Jazzszene, spielt mit verschiedenen Bands und Projekten sowohl als Leaderin als auch als Sidewoman neben Altsaxophon und Klarinette auch Sopran- und Baritonsaxophon sowie Querflöte. Sie ist außerdem als Komponistin sowohl für kleine Besetzungen als auch für Big Bands tätig und spielt regelmäßig Konzerte mit ihren eigenen Projekten, z.B. dem Duo mit Frank Wunsch oder ihrer Band Pollon / Pollon with Strings.
Zudem spielt/e Theresia Philipp u.a. mit Sunna Gunnlaugs, Jozef Dumoulin, Hendrika Entzian, Pablo Held, Bodek Janke, Joscha Oetz, Tamara Lukasheva, Nicolas Simion, Hayden Chisholm, Klaus Osterloh, Heiner Wiberny, John Taylor, Michael Heupel, der WDR und HR Big Band.

 

 

Jens Düppe ist ein „fantasievoller Klanggestalter, äußerst kommunikativ, gibt jedem Format neue Kicks, Strukturen und Freiräume zugleich. Selten ist der WDR Jazzpreis Preis im Bereich Improvisation verdienter verliehen worden.“ sagt die Jury des Preises 2019 über Jens Düppe.
Düppe fühlt sich sowohl in kleinsten Besetzungen als auch in großen Formationen wohl und versöhnt in seinem Schlagzeugspiel Form und Freiheit. Er ist aktiver Bandleader und veröffentlichte seit 2015 drei Alben mit seinem Quartett. Musikalisch schaut er gerne auch über den Tellerrand. Für das Festival ACHT BRÜCKEN Köln entwarf Düppe zusammen mit dem Regisseur Peter Schanz eine 45-minütige Multimedia Performance für Chor, Instrumentalisten und Tanz zum Thema Glaube und Musik zu. Die Jazzzeitung bezeichnet ihn als „einen der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik aus hierzulande“ und Chris Spector von Midwest Record spricht bereits über Düppe’s erstes Album als „A leading light for modern Jazz“.

 

Andreas Wahl lebt im Ruhrgebiet, genauer gesagt in Essen und ist in einigen der derzeit spannendsten und innovativsten Bands der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz unterwegs, wie: Zodiak Trio, A.Tronic, Tribe, The Dorf, Fuchsthone Orchestra, Peter Herborn Large, Essen Jazz Orchestra, JO.

"Der Gitarrist, der hier alleine mit seinen akustischen und elektrischen Gitarren experimentiert, Effekte und Loops gekonnt in Szene setzt und von angenehmen Klängen bis hin zu metallischen Lärmwänden nichts auslässt, weiß was er tut. Enorm gekonnt und entgegen seiner eigenen Beschreibung durchaus virtuos, macht er eine Reise durch verschiedene Klanggefilde. Respekt vor diesem Können."  (Jazzpodium)

"Doch die Entdeckung dieses Abends war das Duo des Gitarristen Andreas Wahl mit dem Meister-Bassisten (Steve Swallow), die in blinder Harmonie entzückende Miniaturen servierten. Ein Auftritt der dem Essener den internationalen Durchbruch bescheren könnte. Steve Swallow war von Wahls stupenden Fähigkeiten nämlich derart begeistert, dass man auf eine Fortsetzung dieser spannenden Begegnung hoffen darf."  
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

 

 

Die Pianistin Laia Genc ist eine gebürtige Berlinerin, somit vom Ursprung her Preußin, jedoch mit türkischen Einflüssen bedacht und nach ihrem Umzug ins Rheinland überzeugte Kölnerin und rheinische Frohnatur. Ausgebildet als Jazzpianistin und -sängerin in Köln, Paris und Maastricht arbeitet sie an den verschiedensten Projekten als Pianistin, Komponistin, Arrangeurin, Sängerin und Pädagogin.

Laia Gencs Musik zeichnen Elemente des Jazz, freie Improvisation, orientalische Einflüsse kombiniert mit Klangflächen und songhaften Strukturen aus. Mit ihrer Musik ist sie eine Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und kontemporärer Musik. Sie musiziert in verschiedenen Formationen vom Duo – etwa mit dem Saxophonisten Roger Hanschel oder der Sängerin Sabine Kühlich – bis zum Istanbul Composers Orchestra, das sie vom Flügel aus dirigiert. Mit ihrem Trio Liaison Tonique („Stärkende Verbindung“) spielt sie hauptsächlich eigene Stücke.

Aktuell in 2020 ist Laia Genc Stipendiatin des Frauenkulturbüros NRW mit dem Stipendium „Präsenz Vor Ort“.

 

 

Alexander Morsey ist einer der meistbeschäftigten Bassisten und Tubisten in Deutschland, außerdem ist er als Komponist und Arrangeur tätig.

Er  wirkt in Bands mit wie u.a. Jan Klares "The Dorf" und "Mambostic", Matthias Schriefls "Six,Alps & Jazz" und "Shreefpunk" (aktuell Preisträger des "Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim 2019"), "Kaleidoskop" sowie "Eurasians Unity ("Ruth"- Preisträger 2015), und ist Mitbegründer des "Essen Jazz Orchestra" (Preisträger des "Jazzpott").

Außerdem wirkte er mittlerweile auf über 70 CDs mit, u.a. in der  „Ritter Rost“-Reihe, gibt Workshops und macht Theatermusik.

Nach seinem Studium an der Folkwang-Hochschule Essen und der Mitwirkung im BundesJazzOrchesters unter Peter Herbolzheimer stand er u.a. schon mit Clark Terry, Herb Geller, Ack van Rooyen, Gunter Hampel, Robin Eubanks, Vadim Neselovskyi, Norma Winstone, Wolfgang Engstfeld, Wolfgang Schlüter, Joe Gallardo, John Marshall, Ferdinand Povel, Wolfgang Lackerschmid, Peter Rühmkorf, Lyambiko,  Götz Alsmann,Tom Gäbel, Nicolas Simion, Leroy Jones, Markus Stockhausen und Günter "Baby" Sommer auf der Bühne.

Ein Schwerpunkt seines musikalischen Schaffens ist das "Crossover" zwischen verschiedenen Weltmusik-Stilistiken, besonders aus dem Orient und vom Balkan bzw. aus Lateinamerika mit Jazz und klassischen Elementen.

 

 

Zuzana Leharová, geboren in der Slowakei, ist eine österreichische Geigerin, Komponistin und Arrangeurin mit Lebensmittelpunkt in Köln. Sie ist eine, in verschiedenen Musikrichtungen und – Stilen verwurzelte, Improvisationsmusikerin, mit dem Schwerpunkt Jazz. Als Bandleaderin des Zuzana Leharová Quartett oder „prominent“ als Sidewoman, ist sie als fester Bestandteil der Kölner Jazzszene in unterschiedliche Projekte eingebunden, wo man sie als wandlungsfähige und energiegeladene Improvisatorin erlebt. Aufgewachsen in Tirol, setzte Zuzana nach einem klassischen Violinstudium am Konservatorium in Innsbruck ihre Studien am Conservatorium van Amsterdam und Maastricht fort, um schließlich ihr Jazzviolin-Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln abzuschließen, wo sie in Michael Gustorff, Claudius Valk, wie auch Prof. Dieter Manderscheid und Sebastian Gramss, prägende Lehrer und Mentoren für ihre weitere musikalische Laufbahn fand. Seit 2008 war Zuzana Leharová neben eigenen Projekten, in zahlreichen Formationen wie zum Beispiel, Urbanic Cycles, Multiple Choice Orchestra, John Betsch Society und Tabadoul Orchestra zu hören, und arbeitete mit KünstlerInnen wie, Angelika Sheridan, Angelika Niescier, Annette Maye, Bastian Stein, Carl Ludwig Hübsch, Carolin Pook, Bodek Janke, Elisabeth Coudoux, Filippa Gojo, Jobic Le Masson, John Betsch, Joscha Oetz, Nils Klein, Nils Tegen, Simon Rummel und Peter Giron zusammen.  Neben diversen Studioproduktionen, sowie als Musikerin des Rundfunk Tanzorchester Ehrenfeld (ZDF Neo), ergab sich durch regelmäßige Tätigkeiten am Düsseldorfer Schauspielhaus, eine enge Zusammenarbeit mit Regisseur Robert Wilson.

 

 

Philipp Schittek begann früh mit dem Unterricht an Posaune und Klavier und gewann regelmäßig Preise bei Wettbewerben. Er studierte im Bachelor an der Folkwang Universität der Künste und befindet sich zur Zeit in den letzten Zügen seines Masterstudiums. Philipp war langjähriges Mitglied im JungendJazzOrchester NRW sowie im Bundesjazzorchester. Er ist aktives Mitglied der Kölner Jazzszene und spielt in verschieden Formationen als Leader und Sideman.

 

 

Matthias Knoop studierte Trompete an der Musikhochschule Nürnberg und an der Hochschule für Musik Köln bei Andy Haderer und war langjähriges Mitglied des Bundesjazzorchesters ("BuJazzO", Ltg. Peter Herbolzheimer).

Er ist Mitglied im Cologne Contemporary Jazz Orchester und ist oftmals mit der Hausband der Kölner Stunksitzung „Köbes Underground“ unterwegs.

Er spielte er außerdem mit zahlreichen Ensembles und Künstlern, wie z.B. Shahin Najafi, der WDR Big Band, Marla Glen, David Plate-Septett, BEAM, Big-Band-Convention, Thoneline Orchestra, Subway Jazz Orchestra, die Komm' mit Mann's!, Paul Heller,  Markus Stockhausen,  Ack van Rooyen.

 

 

Die Computermusikerin Eva Pöpplein spielt sowohl in Ensembles, als auch als Remixerin mit Bands und Solokünstler*innen. In ihrer elektro-akustischen Musik verbindet sie Field-Recordings und analoge Sounds zu einer eigenwilligen Klangsprache. Im Duo Merzouga mit E-Bassist/Radio-Autor Janko Hanushevsky produziert sie innovative Hörspiele, Features und Radiokunst. Ihre Arbeiten wurden von allen ARD-Anstalten, Yleisradio Finnland, RTÈ Irland, dem österreichischen, kroatischen und dem Schweizer Rundfunk ausgestrahlt und mehrfach ausgezeichnet. “Merzouga's editing however is what most impresses creating a symphony of tiny detail.” (Cyclic Defrost Magazine, AUSTRALIA)

 

 

Der Posaunist Matthias Schuller, aufgewachsen in den Wäldern Mittelfrankens, wurde als Kind von seiner Familie zum Musizieren angeregt. Das Singen mit den Schwestern und Eltern zu Hause und später in der Schule und der Kirchengemeinde wurde zum Fundament für seine weitere musikalische Entwicklung. Durch Zufall begann er im örtlichen Posaunenchor Posaune zu spielen. Seine Lehrer waren Matthias Herbst, Thomas Gertner, Silvan Koopmann, Henning Berg. 
Er lebt als freischaffender Musiker in Köln. Aktuell spielt er im Duo mit dem Pianisten Jonathan Hofmeister, sowie mit electronic ID, dem Fuchsthone Orchestra, dem Vagrancy Ensemble und der Indie-Rock-Coverband Catout.
Seine Musik versteht er als Ausdruck der Liebe zur Welt, zum Leben und den Menschen; die Liebe wiederum als ein göttliches Geschenk. Schullers Musik klingt nach eigenen Angaben meistens schön, manchmal auch verrückt und komisch.

 

 

Heidi Bayer lebt und arbeitet als Trompeterin, Komponistin und Instrumentalpädagogin in ihrer Wahlheimat Köln.
Mit ihrem Duo „Bayer//Scobel“ gewinnt sie 2018 den Folkwang Jazz Preis und gründet im gleichen Jahr ihre neue Band „Virtual Leak“, die im März 2020 ihr erstes Album veröffentlicht. Seit vielen Jahren ist sie als Trompetenlehrerin und Workshop-Dozentin aktiv und seit 2019 zudem als hauptamtliche Lehrkraft an der Universität Oldenburg für die Fächer Trompete, Ensembleleitung und Bigband tätig.
Neben ihrer Sidewoman-Tätigkeit als Trompeterin und Flügelhornistin in kleineren Formationen ist sie auch als festes Mitglied des "Subway Jazz Orchestras" und in der deutschen Bigband-Szene im Allgemeinen zu Hause.
Zusätzlich zu ihrer Konzerttätigkeit begann sie im Oktober 2017 ihren Master „Improvising Artist“ bei Prof. Ryan Carniaux und Thomas Rückert an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Damit knüpft sie an ihre vorangegangenen Studien an der Hochschule für Musik Mainz bei Prof. Axel Schlosser und Frank Wellert sowie an den damit verbundenen Auslandsaufenthalt an der University of Miami bei Prof. Brian Lynch und Prof. Martin Bejerano an.

 

 

Matthias Bergmann studierte Trompete am Hilversum Conservatorium in den Niederlanden. Er lebt seit 1997 in Köln und leitet dort seine eigene Band mit Claudius Valk, Hanno Busch, Hendrik Soll, Cord Heineking und Jens Düppe, mit der er die vielbeachteten CDs „All the Light“ und „Still Time“ veröffentlicht hat.
Er spielt regelmäßig in Duo Besetzungen mit Clemens Orth (piano) und Oliver Schroer (Kirchenorgel) und ist als Co-Leader in Projekten mit den Saxophonisten Raimund Moritz und Paul Heller sowie der norddeutschen Latin-jazz Band Tin Tin Deo zu hören. Seit 1998 zählte er zur Stammbesetzung in Peter Herbolzheimers legendärer Rhythm Combination & Brass und ist heute festes Mitglied sowie Mitorganisator des Cologne Contemporary Jazz Orchestra. Neben seiner Unterrichtstätigkeit als Trompetendozent an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln (seit 2008), der Hochschule für Musik Mainz (seit 2019) und der Glen Buschmann Jazzakademie Dortmund (seit 2001) gibt er europaweit Workshops für Trompete, Improvisation, Combospiel und Bigband.

 

 

Matthias Muche studierte Posaune und Komposition an der Hochschule der Künste Amsterdam, am Rotterdams Conservatorium und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Bart van Lier, Prof. Henning Berg und Prof. Paulo Alvares und Prof. Johannes Fritsch. Außerdem absolvierte er ein Postgraduierten Studium für audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln bei Prof. Anthony Moore.
Die viel zitierten "Grenzbereiche" ziehen sich wie ein roter Faden durch die Aktivitäten des in Köln lebenden Posaunisten Matthias Muche. Er verbindet in seinem Spiel die „sonoren“ Klangmöglichkeiten seiner Posaune mit abenteuerlichsten erweiterten Spieltechniken und schafft einen engen Bezug zur Ästhetik aus Klangkunst, Neuer Musik und Jazz.  Dabei werden ganz unterschiedliche Spielaufbauten verwendet, mit Zuspielern von Sprache und Soundscapes in und an der Posaune, Spatialisierungen über externe Schalltrichter, interaktive Computergrafiken als synästhetische Wahrnehmung oder ganz pur die nackte Posaune.

 

 

Susanne Weidinger, Baritonsaxophon studierte an der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem (Niederlande) und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Sie war Mitglied des BuJazzzO, Herbolzheimer RC&B, King of Swing Orchester, Soulcats und spielt mit: HR-BigBand, WDR-BigBand, Bobby Burgess Big Band Explosion (Stuttagrt), Bob Brookmeyers New Art Orchestra, Ed Partyka Jazz Orchestra (Berlin), Jazzorchestra Regensburg, United Women's Orchestra, Sunday Night Orchester (Nürnberg) Glenn Miller Orchestra (unter der Leitung von Will Salden), New York Voices, Maria Schneider, RTL Allstars, DSDS-Band, Heavytones Band, Jon Lord, Joe Cocker, Frieda (ABBA), Höhner, Brings, Stefanie Heinzmann, die Toten Hosen.

 

 

Matthew Halpin ist Tenorsaxophonist aus Dublin, Irland. Im Jahr 2013 absolvierte er sein Studium am Berklee College of Music in Boston als Presidential Scholar. Seit 2015 lebt Halpin in Köln, Deutschland, und ist seitdem in der deutschen Jazzszene sehr aktiv. Er arbeitet genreübergreifend und mit einer breiten Palette an MusikerInnen. In jeder der drei Szenen, in denen Halpin bisher gelebt hat, konnte er sich schnell als individuelle Stimme mit etwas Einzigartigem etablieren.

In seinem Jazz-Studium arbeitete er mit George Garzone, Ben Street, Hal Crook, Danilo Perez und Joe Lovano zusammen. Inzwischen ist Halpin als Bandleader sowie als Sideman in verschiedenen Small Ensembles der deutschen und irischen Jazzszene tätig und spielt gelegentlich auch bei Large Ensembles wie der NDR Big Band, dem RTE-Concert Orchestra, dem CCJO, Hendrika Entzian+ und der Jakob Helling Big Band. Sein Debüt-Album “Agreements” mit Kit Downes, Hanno Busch, Sean Carpio und Sergio Martinez wird 2020 veröffentlicht.

 

Jens Böckamp studierte Jazzsaxophon und Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie an der Sibelius Akademie Helsinki und ist seit 2005 aktiver Bestandteil der Kölner Jazzszene und darüber hinaus.
Kürzlich veröffentlichte er sein neues, bereits drittes Quartett-Album "Into The Zone" (feat. Dierk Peters, Joscha Oetz und Dominik Mahnig). Er ist Mitbegründer, Saxophonist und Arrangeur des Subway Jazz Orchestra und als Sideman in verschiedenen Bands und auch Theaterproduktionen tätig.
Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen belegen seine künstlerische Tätigkeit, die 2017 mit dem renommierten WDR Jazzpreis ausgezeichnet wurde. 
Darüber hinaus betreibt der gebürtige Dormagener seit 2014 gemeinsam mit Johannes Ludwig das Jazzlabel FLOATmusic.

 

Wolf Schenk hat bei Erik van Lier am „Hilversums Conservatorium“ in den Niederlanden studiert. Seit 1998 in Köln lebend hat er bisher in vielen, sehr unterschiedlichen Ensembles mitgewirkt. Hierzu zählen die Big Bands des „WDR“, „HR“ und „NDR“. Zu den Künstlern mit denen Wolf Schenk aufgetreten ist zählen u.a. Herbie Hancock und Ray Charles. Als festes Mitglied des „Cologne Contemporary Jazz Orchestra“ und der „Paul Kuhn Big Band“ ist er auch des Öfteren in Köln zu hören und zu sehen. Er ist auf einigen CDs oder DVDs zu hören (bzw. zu sehen). Hierzu zählen Produktionen von Peter Herborn, WDR Big Band, HR Big Band, Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Pepe Lienhard, Udo Jürgens, Tom Gäbel, Bürger Lars Dietrich, No Angels, Götz Alsmann, Jasmine Tabatabai und Quincy Jones.

 

Orchestermitglieder
Christina Fuchs Caroline Thon Roger Hanschel Theresia Philipp Matthew Halpin Jens Böckamp Susanne Weidinger Christian Mehler Matthias Knoop Heidi Bayer Matthias Bergmann Matthias Schuller Philipp Schittek Matthias Muche Wolf Schenk Filippa Gojo Zuzana Leharova Laia Genc Andreas Wahl Alex Morsey Jens Düppe Eva Pöpplein