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KONTRASTREICH
Text: Christina M. Bauer | 6. 2026
Sieben Jahre ist es her, dass die Saxofonistinnen Christina Fuchs und Caroline Thon in Köln ihr 22-köpfiges Fuchsthone Orchestra auf den Weg brachten. Für dieses konzentrieren sie sich, anders als in anderen Bands, aufs Komponieren und Dirigieren.
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Sieben Jahre ist es her, dass die Saxofonistinnen Christina Fuchs und Caroline Thon in Köln ihr 22-köpfiges Fuchsthone Orchestra auf den Weg brachten. Für dieses konzentrieren sie sich, anders als in anderen Bands, aufs Komponieren und Dirigieren. Erfahrung mit eigenen Bigbands brachte Fuchs aus dem United Women’s Orchestra mit, Thon aus dem Thoneline Orchestra.
Umso mehr schätzen sie die Kooperation als Orchesterleiterinnen, die Komposition, Dirigat und weitere Aufgaben teilen. Für die zweite Einspielung „Peaks&Plots“ (Unit Records/OPEN) entstanden erneut detailliert ausgearbeitete, dabei trotzdem mit interpretatorischer und improvisatorischer Variabilität verknüpfte Kompositionen.
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Macht man sich auf die Suche nach Prägungen, dann kann man auch auf der zweiten Veröffentlichung des Fuchsthone
Orchestra bei verschiedensten Einflüssen fündig werden.
Text: Michael Stürm | 6. 2026
Da ist zuvorderst die durchdringende Klangsprache und der politische Impetus der großen Arrangeurin Maria Schneider zu hören, der Geist des Großensemble-Neuerers Gil Evans ist ebenso präsent wie die Kauzigkeit des frühen Vienna Art Orchestra, und hin und wieder schaut Frank Zappa mit seinen subversiven Klang-Collagen um die Ecke.
Einflüsse, die die beiden Komponistinnen und Arangeurinnen Christina Fuchs und Caroline
Thon jedoch nicht daran hindern, mehr als ein eklektizistisches Konglomerat aus bereits Gehörtem zu mixen.
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Da ist zuvorderst die durchdringende Klangsprache und der politische Impetus der großen Arrangeurin Maria Schneider zu hören, der Geist des Großensemble-Neuerers Gil Evans ist ebenso präsent wie die Kauzigkeit des frühen Vienna Art Orchestra, und hin und wieder schaut Frank Zappa mit seinen subversiven Klang-Collagen um die Ecke.
Einflüsse, die die beiden Komponistinnen und Arangeurinnen Christina Fuchs und Caroline Thon jedoch nicht daran hindern, mehr als ein eklektizistisches Konglomerat aus bereits Gehörtem zu mixen.
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Schroffe Grate, tiefe Schluchten.
Caroline Thon und Christina Fuchs komponieren „Peaks & Plots“ für ihr Fuchsthone Orchestra
Von Hans-Jürgen Linke | 21.05.2026
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Das Finale gehörte zwei Großformationen
TEXT: Uwe Bräutigam | FOTO: Heike Fischer
Das Jazzfest Bonn ist mit 27 Konzerten erfolgreich zu Ende gegangen, viele davon ausverkauft. Zum Abschluss im Telekom Forum gab es zwei Großformationen, das Fuchsthone Orchestra feat. Evi Filippou und das UMO Helsinki Jazz Orchestra feat. Jazzmeia Horn, die beide vom Publikum umjubelt wurden.
GROßE BÜHNE FÜR GROSSE MUSIK
Endlich einmal eine große Bühne für das Fuchsthone Orchestra mit seinen 21 Musiker*innen. Im Telekom Forum in Bonn war Platz genug für diese Großformationen. Das Fuchsthone Orchestra hatte sein Album Peaks & Plots, das Ende Mai erscheint, im Programm. Mit dabei als Gast war Evi Filippou an Vibrafon und Perkussion…
Die Musik der beiden Komponistinnen spiegelte die Welt mit ihren Krisen, aber auch mit ihrer Schönheit und den Menschen mit ihren Emotionen. Die Musik bewegte sich von dunkel und aufwühlend, bis feinsinnig und elegisch…“
Das Finale gehörte zwei Großformationen
TEXT: Uwe Bräutigam | FOTO: Heike Fischer
„Das Jazzfest Bonn ist mit 27 Konzerten erfolgreich zu Ende gegangen, viele davon ausverkauft. Zum Abschluss im Telekom Forum gab es zwei Großformationen, das Fuchsthone Orchestra feat. Evi Filippou und das UMO Helsinki Jazz Orchestra feat. Jazzmeia Horn, die beide vom Publikum umjubelt wurden.
GROßE BÜHNE FÜR GROSSE MUSIK
Endlich einmal eine große Bühne für das Fuchsthone Orchestra mit seinen 21 Musiker*innen. Im Telekom Forum in Bonn war Platz genug für diese Großformationen. Das Fuchsthone Orchestra hatte sein Album Peaks & Plots, das Ende Mai erscheint, im Programm. Mit dabei als Gast war Evi Filippou an Vibrafon und Perkussion…
Die Musik der beiden Komponistinnen spiegelte die Welt mit ihren Krisen, aber auch mit ihrer Schönheit und den Menschen mit ihren Emotionen. Die Musik bewegte sich von dunkel und aufwühlend, bis feinsinnig und elegisch…“
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Musik mit einem großen Ensemble auf die Bühne zu bringen, kostet Zeit, Geld und macht viel Arbeit – und sorgt auf Musiker*innen-Seite wie auch beim Publikum erstaunlich verlässlich für Glücksgefühle. Am letzten Abend des Jazzfest Bonn treten zwei Ensembles auf, die sich der Jazztradition auf sehr unterschiedliche Weise nähern: Das Kölner Fuchsthone Orchestra und das UMO Helsinki Jazz Orchestra.
Stephanie Grimm hat mit ihnen gesprochen – über Traditionen und Spielkulturen, über Menschliches und darüber, warum eine Bigband mehr ist als die Summe ihrer Teile. …“
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WEITERE CD NEWS & TERMINE
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Maxi Broecking, Journalistin, Autorin und Kuratorin, die vor allem für ihre Expertise im Bereich Jazz und Improvisation bekannt ist, beschreibt die Musik so:
„Langsam entfaltet sich eine rhythmische Idee, konzeptuell, komplex. Sich aufbauend zu einem sich immer schneller drehenden Nukleus, aus dem sich Melodiebögen herausbilden und als geschichtete Texturen ineinander verlaufen. Weiträumig, sich verästelnd.
Dazwischen poetische Inseln der Langsamkeit und Räume für kunstvolle, verdichtete Improvisationen. Für virtuose sonische Erzählungen voller Dringlichkeit, mit elektronischen Samplings und Verfremdungen.
Wie die Field Recordings während der politischen Unruhen in Istanbul Anfang 2025 als Teil von Christina Fuchs´ Komposition „Taksim“ oder ihre Mikrofonierung von Steinen für „Lai Nairs“, benannt nach dem Schweizer Bergsee, wohin sie sich zum Komponieren zurückzog, in eine Natur- und Klanglandschaft im Unterengadin. Wie die verfremdete Gesangsstimme von Fillippa Gojo in dem revolutionären „Le Champ“ von Caroline Thon, basierend auf der Feldtheorie des Soziologen Pierre Bourdieu. Als Appell für Chancengleichheit in einer gesellschaftlich auseinanderdriftenden Zeit. Mit der knisternden Reibung elektronischer Klangstrukturen von Computermusikerin und Soundartist Eva Pöpplein, die sich mit den metallischen-melodischen Klangflächen des Vibrafons von Gastsolistin Evi Fillipou über die einsetzenden Bläser zu einem orchestralen Tutti des Aufbegehrens steigert.“
(Maxi Bröcking / Foto by Josef Fischnaller)
DON’T FORGET TO PAY YOUR BILLS
(comp./lyrics Christina Fuchs 10/2025)
LE CHAMP (comp./lyrics Caroline Thon 10/2025)
CAPRICORN & ARIES (comp. Christina Fuchs 10/2025)
SAVITA (comp./lyrics Caroline Thon 07/2025)
TAKSIM (comp. Christina Fuchs 8/2025)
RECIPROCITY (comp. Evi Filippou, arr. Caroline Thon 10/2025)
LAI NAIRS (comp. Christina Fuchs 10/2024)
